
Polizei macht immer Quote!
Der neue Hamburg-TATORT hatte Premiere. Ein türkisch-deutscher Kommissar (oder ein deutscher Kommissar mit türkischen Wurzeln (???)) als verdeckter Ermittler, mit ohne Dienstwagen, ohne langweiliges Büro und ohne der obligatorischen Knarre unter den Achseln. Dafür Psychologie, Tristess und inszenierte Legenden – mal was anderes. Und um Längen cooler als der etwas dröge und selbstherrliche Robert Atzorn, meint übrigens auch das Fernsehlexikon. Bemerkenswert auch das Scooring – neben fantastischen Szenen-Kompositionen sogar rockige Elemente von den Foo Fighters. Die Foo Fighters also in einem TATORT – das ist wirklich bemerkenswert. Das Fernsehlexikon vermißt übrigens die „gerne in TATORTEN agierenden Laiendarsteller“, was mir bis dato jedenfalls völlig neu war. Ist es nicht eher so, dass der TATORT als solcher schon fast die Stellung eines TV-Olymps einnimmt und die Mitwirkung dort, auch in den Nebenrollen, einem „Ritterschlag“ für junge Schauspieler gleichkommt?
Der Dünenwanderer freut sich übrigens auch und wundert sich über die große Reaktion der Blogosphäre. Doch verwundert dies eigentlich nicht, passiert doch in der Regel in der deutschen Fernsehlandschaft relativ wenig. Verwunderlicher ist in der Tag hingegen die Tatsache, dass die Leiche des Falls erst nach der ersten Hälfte des Spiels auftaucht, äh, oder „fällt“, sozusagen…
Der Ermittler Cenk Batu wird gespielt von Mehmet Kurtulus – einen Namen, den man sich zu Recht für die Zukunft merken sollte!














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