Slam-A-Rama

17 11 2008

shortfilslamdezIn der Stadt der „Nordischen Filmtage“, also Lübeck, wird auch an die Kurzfilmszene gedacht; wie schön: Die Lübecker „Slam-A-Rama“ sowie das Filmhaus präsentieren in selbigen im Rahmen der mittlerweile 3. Shortfilm Slam zehn Kurzfilme auf ganz grosser Leinwand.
Eine Jury, welche sich aus Individuen des Publikums zusammensetzt wählt im Laufe des Abends den, bzw. die Gewinner. Yu Jin sorgt für eine elektronische Musik Performance.

Jeder, der eigene Streifen zur Wahl stellen möchte, ist willkommen und erwünscht. Eingereicht werden dürfen alle erdenklichen Arten und Formen kurzer Filmproduktionen. Die einzigen formellen und technischen Bedingungen: Dein Film sollte nicht länger als 15 Minuten sein und als DVD vorliegen.

Die DVD bitte per Post an das:

Filmhaus
Königstrasse 38 – 40
23552 Lübeck

oder ganz einfach persönlich im Filmhaus abgeben.
Den eigenen Namen, Adresse und Telefonnummer natürlich nicht vergessen – Einsendeschluß ist Mittwoch, der 03. Dezember.

Das Festival selbst findet am Freitag, 12. Dezember 2008, um 22 Uhr im Filmhaus Lübeck statt.

www.myspace.com/dershortfilmslamimfilmhauslbeck





deutscher Mystery?

6 11 2008
Mystery-Pseudo-Doku aus Deutschland

Mystery-Pseudo-Doku aus Deutschland

Seit Monaten kursieren schon Gerüchte zum sogenannten „Eylandt-Mysterium“ im Internet. Eine Story, um merkwürdige Briefe, die ein New Yorker Anwalt von einer entfernten Verwandten in Deutschland erhielt und die eine unglaubliche Geschichte andeuten. So wurden „merkwürdige Gestalten“ seit 1942 von dieser Verwandten in ihrem Keller versteckt; bis in unsere Tage. Eine geheimnisvolle Geschichte also, die 2006 in einem merkwürdigen Stromausfall mündet, der halb Europa in Dunkelheit hüllte.

Es geht jedoch nicht um Außerirdische, wie vielfach spekuliert wurde. Es handelt sich vermutlich eher um Zeitreisende, die mal Nazis besichtigen gingen, von einem Bombenangriff überrascht wurden und aufgrund der dadurch beschädigten „Zeitmaschine“ nicht wieder in ihre Zeit zurück fanden. Sie bastelten also Jahrzehnte, bis sie um 2005 schliesslich schafften, ihre Maschine wieder zusammen zu setzen. Doch um wieder „nach Hause“ zurück zu kommen, benötigten diese „Zeitreisenden“ nur noch sehr viel Energie, sehr viel Strom… Soviel wissen jedenfalls vermeintliche „Insider“.

Jene „Insider“, die auch bereits seit Monaten über die Existenz und Authentizität der vermeintlichen „Eylandt-Briefe“ spekulieren. Briefe, deren Echtheit in einer späteren Ausstellung bewiesen werden sollen und über die bereits ein Buch verfasst wurde. Allerdings im Books-On-Demand-Vertrieb und von einem Autoren, der ansonsten gänzlich unbekannt ist.
Eine Tatsache, die sich vielleicht dadurch erklärt, da der Verantwortliche für die meisten „Hintergründe“ und „Beweise“ zu Sache niemand geringerer als Burkhard Driesch ist. Und Burkhard Driesch ist auch Regisseur und Filmemacher des Streifens „Die Eylandt Recherche„, die heute(!) in einigen deutschen Kinos anläuft. Eine Pseudo-Doku also, die wohl raffiniert wie keine andere deutsche Produktion promotet wird.


WDR-Liveschaltung von der Filmpremiere am 6.11.2008 in Duisburg

Wie „stark“ oder „schwach“ die Story als Filmfassung wirkt, vermögen die Zuschauer zu beurteilen. Die Mühe, die sich die Macher mit der „Rahmenhandlung“ und gezielten Spekulationskampagnen machten, bleibt bisher unerreicht und einzigartig in ihrer Kreativität. Wohl kein „Major“, also keine der führenden Filmproduktionen (Hollywood eingeschlossen) vermochte bisher derart die Fantasie des Publikums vor dem Filmstart anzuregen.

Umso merkwürdiger bleibt der Umstand, dass diese Kreativität von den Medien äußerst unentschlossen aufgenommen wurde. Ausser der Süddeutschen Zeitung und einige Lokalmedien in Nordrhein-Westfalen ist das Medienecho bisher eher spärlich.

FILMSTARTS via kinotermine.eylandt.de