
Massnahmen gegen Juden Anfang der vierziger Jahre
Manchmals bin ich mir sicher, dass einige Leute, die sich übrigens für ausgesprochen schlau halten, mit Vorsatz Blödsinn reden. Zum Beispiel folgendes: Der Chef des Münchener ifo-Institutes, ein Hans-Werner Sinn, bezeichnete die aktuelle Manager-Schelte mit der Judenverfolgung im Dritten Reich. Der Sprecher der so bedauerlich verfolgten Manager-Kaste verbreitet damit nicht nur sachlichen Unsinn, er offenbart offensichtliche historische Bildungslücken. Sein rudimentäres Geschichtsbewusstsein zeigt offensichtliche Lücken. So macht der Zentralrat der Juden darauf aufmerksam, dass Manager heute im Gegensatz zu Juden damals nicht verfolgt, geschlagen, ermordet und in Konzentrationslagern deportiert werden.
Vorsätzlich scheint hingegen SInns Bezug zur Weltwirtschaftskrise 1929 und der Judenverfolgung ab 1939 – damals galten den Nazis die Juden weltweit als Sündenböcke, auch für den Zusammenbruch der Börse und der anschließenden Weltwirtschaftskrise.
Man merkt die Absicht, die hinter dieser Provokation steckt. Ein unwesentlicherer Beitrag hätte aber vermutlich keinerlei Medieninteresse nach sich gezogen – Dummheiten bringen eben Quoten.














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