Cafe Remise

8 06 2009

LuebeckEssen & TrinkenCafes & Coffee ShopsCafesEssen & TrinkenRestaurantsDeutsch

Im Hinterhof der Remise zu sitzen, kommt fast schon höherer Lebensqualität gleich.
Wenn es nicht zu zügig ist, kann die ganze Szenerie hier eine italienische Note bekommen; es kann also heiter werden. Die Preise sind absolut im Niveau „ernsthaft angemessen“ und sorgen langfristig dazu, auch mal woanders seinen Kaffee zu trinken…
Mein Beitrag zu Café Remise – Ich bin jphintze – auf Qype





Bin süchtig und mache deshalb (fast) alles!

17 04 2009
Einige Apps meines iPod-touch

Einige Apps meines iPod-touch

Es geht um Design und um das reine Apple-Feeling, bzw. um DAS Look-and-Feel und es geht schon lange nicht mehr ums telefonieren! Vergesst also Kommunikation; nicht das Resultat sondern: Der Weg ist das Ziel! Und der Weg ist zweifellos das iPhone! Habe leider keines, kann aber trotzdem mitreden, denn ich führe einen iPod-touch mit mir herum und weiß deshalb, worum es geht. Aber trotzdem; daß einzige, was mich bisher mehr und mehr nervt ist die unfähigkeit des touch, eben nicht immer und überall ins Internet zu gehen und eben kein „Auge“ nach draussen zu haben; kurzum: Mein touch neidet jene Funktionen, die das iPhone mitbringt.
Aber es gibt ja Mittel und Möglichkeiten, sich dieses mobile Telefon zu beschaffen – unter anderem mittels den raren Gewinnspielen, die nicht durch versteckte Abos und sonstige unseriösen Klauseln aufwarten. Und die gibt es, zum Beispiel vom Apple Magazin. Interessant ist nicht nur dieses Gewinnspiel, sondern gleichsam die angeschlossene Mac Community, für alle Freunde dieses fruchtigen Computerfabrikats. Ich selbst zähle leider (ausser einigen iPods diverser Generationen) keinen Apple-PC zu meinem Eigen; aber was nicht ist, kann ja noch werden Das besagte Gewinnspiel steht selbstverständlich allen offen, die solch ein Gerät gerne haben möchten.
Und ehrlich: Was sonst braucht der Mensch heute???





Qype: Im Alten Zolln in Lübeck

20 03 2009

LuebeckEssen & TrinkenBars & KneipenKneipen

Literatur. Das ist es vordergründig, mit dem der „Zolln“ in direkter Verbindung gebracht werden kann. Das liegt aber nicht ausschliesslich in der Tatsache, daß in den oberen Räumen an der Mühlenstrasse seit Jahrzehnten und gerne der „Lübecker Autorenkreis“ tagt, sondern auch an dem Umstand, das es in diesen Räumen nicht nur erlaubt, sondern eben auch möglich ist, ganz unauffällig ein Buch, die Zeitung oder irgendeine andere Lektüren zu lesen.
Natürlich nur, soweit hier nicht zufällig gerade Live-Musik stattfindet. Das Essen ist hingegen recht rustikal.
Mein Beitrag zu Im Alten Zolln – Ich bin jphintze – auf Qype





Qype: Ali’s Futterkrippe in Lübeck

20 03 2009

LuebeckEssen & TrinkenFast Food & ImbissEssen & TrinkenRestaurants

Eine Imbissbude, wie man sich eine solche vorstellt und mit bedeutendem Kult-Charakter über Lübeck hinaus: Die direkt am Lindenplatz gelegene Futterkrippe von Ali.
Im Sommer stinkt, dass darf nicht verschwiegen werden, diese Buden meilenweit (auch gegen den Wind) nach Pommes-Fett – im Sommer hat man aber auch überhaupt keinen Appetit auf Imbiss-Food. Ansonsten sollen die Speisen hingegen unschlagbar sein; ein weiterer Hit ist der günstige und aromatische Kaffee.
Mein Beitrag zu Ali’s Futterkrippe – Ich bin jphintze – auf Qype





Leserreporter

26 11 2008
Leserreporter gibt es auch in Österreich; die Ausbildung findet im redaktionellen Teil statt...

Leserreporter gibt es auch in Österreich; die Ausbildung findet im redaktionellen Teil statt...

Die Discounterkette „LIDL“ verkauft ab 4.12. in ihren Filialen die bild.de-Videokamera für €69,90. Mit dabei ist auch eine Software, mit denen die Nutzer (von Bild „Leserreporter“ genannt) ihre Videos auf die Server von bild.de hochladen können. BILD-Chefredakteur Kai Diekmann will somit innerhalb kürzester Zeit über kostenlosen Content für seine seltsame Publikation verfügen. Bereits vor kurzem schwadronierte Diekmann aus, „verdienten“ Leserreportern eine solche Kamera zu schenken.

Als ich 1995 mein Volontariat in einer Lübecker Redaktion begann, fiel mir ein Buch aus dem Verlagsregal direkt in den Arm: „Niedergang des Journalismus“ (oder so ähnlich), hiess es, und handelte von einer globalisierten Welt und (damals) neuen Kommunikationstechniken. Journalismus, so der Tenor, wäre demnach zukünftig nur noch eine Zusatzqualifikation innerhalb der gesellschaftlichen Kommunikation. Aufgabe der Redakteure wäre es künftig, journalistische Beiträge zu formen, zu finden und für die eigenen Publikationen zu kanalisieren.

Kai DIekmann scheint auch dieses Buch gelesen zu haben. Und seine Reporter und Journalisten eingeschworen zu haben, ihr eigenes Grab zu schaufeln. Der Witz an der Sache ist: Die sonst so weitsichtigen, tiefsinnigen und geistig-unabhängigen Journalisten erkannten nicht, wessen Grab sie gruben, machten sogar begeistert mit.

Auch ich gehörte zum Heer der Praktikanten, die selbstverständlich irgendwann mal unter göttlichen Konditionen übernommen werden sollten. Praktikanten, die sich bereitwillig ausbeuten lassen und gerne bereit sind, bei Recherchen auch mal aus eigener Tasche zuzuzahlen – der Glaube an das eigene Können und den Respekt vor Qualität war zu dieser Zeit noch ungebrochen. Ich lernte die menschenverachtende BILD-Redaktion kennen, arbeitete mich am Hamburger Axel-Springer-Platz bis zur Computer-BILD vor. Und lernte dann, unten, in der Passage, einen anderen Praktikanten kennen. Der tat ebenso motiviert, war jedoch bereits 44 Jahre alt. Geschockt wachte ich auf, hörte auf zu Glauben und begann zu handeln.

Kai Diekmann hat vielleicht zu viele Mitarbeiter angezüchtet, die irgendwann nicht mehr an ihre Übernahme glauben und sich jenseits der Dreißiger-Grenze vielleicht auch mal zu alt als Praktikant fühlen. Seine Idee, noch viel billiger und unabhängiger zu produzieren mündete im Masterplan, sogenannte „Leserreporter“ heranzüchten zu wollen. Das ärgerte zwar den „Deutschen Journalisten-Verband“ und andere, war dem Diekmann aber völlig gleichgültig. Presseratsrügen und Kritik perlen an schmierigen Menschen meist widerstandslos ab. Diekmann selbst findet den Masterplan offensichtlich als Karriere-Meilenstein: Wo andere noch verdiente Mitarbeiter bis zur Entlassung zu kürzen versuchen, stellt Diekmann für BILD neue Mitarbeiter ein, die nicht nur völlig kostenlos tätig werden, sondern darüber hinaus auch noch ihr Equipment selbst finanzieren. Über Kompetenz macht sich der Mann dabei keinen Kopf – seine „BILD“ hat schliesslich auch weder Kompetenz, noch Niveau – er kann also eigentlich nichts falsch machen…