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Apotheken müssen im Dienste der Gesundheit beraten. Und Kunden sollten der Beratung vertrauen. Wenn jedoch der Apotheker für bestimmte Produkte vom Hersteller oder Vertrieb Prämien bekommt und deshalb der Kunde für dumm verkauft wird, ist es bedenklich.
Die Anker-Apotheke, in der Travemünder Vorderreihe immerhin in bester Lage, nimmt sich dabei leider nicht aus. Bei einem Testkauf wurde ein Anti-Laus-Shampoo für Kinder verlangt. Empfohlen wurde ein Spray-Produkt, welches von vielen anderen Apotheken auch empfohlen wird, teurer als klassische Alternativen und laut Stiftung-Warentest auch noch ziemlich nutzlos ist.
Der Einwand, dass es sich bei diesem Produkt doch um ein Spray und nicht, wie vom Kunden gewünscht, um ein Shampoo handelt, wird seitens der Anker-Apotheke arrogant abgeblockt; dieses Spray liesse sich auch als Shampoo benutzen und sei sowieso viel besser als andere Produkte. Das ein Spray in Bestandteilen und Wirken ziemlich weit von einem Shampoo entfernt ist, sollte studierten Apothekerinnen eigentlich nicht erklärt werden. Der nachdrücklichen Forderung des Umtausches wird darauf dann gekontert: Medikamente, die über den Ladentisch gingen, müssten überhaupt nicht umgetauscht werden. Nun ja. Aus „Kulanz“ erhielt der Kunde dann doch noch das gewünschte und geforderte Präparat. Damit man nächstes Mal jedoch nicht wieder für dumm verkauft wird und sich daraufhin noch rechtfertigen muss, denkt man sich: Nie wieder!
Mein Beitrag zu Anker-Apotheke – Ich bin jphintze – auf Qype








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